Über mich
Design, Kunst, Kunsttherapie und Bildung. Diese Begriffe scheinen so unterschiedlich. Und doch gehören sie für mich zusammen. Sie sind sie Teile meines Lebens. Hier plaudere ich ein wenig aus dem "Nähkästchen".
Künstlerische Wandlungen
Mein künstlerischer Werdegang ist eng mit meiner beruflichen Entwicklung verwoben. Schon früh stand für mich fest, dass ich einmal einen kreativen Beruf ergreifen werde. Das geschah, indem ich Schuhdesign studierte. Design folgt immer einem Zweck. Alles was ich entwarf, war die Antwort auf Anforderungen einer Firma. Ich habe den Entwurf, die Planung und die Konstruktion des Produktes übernommen. Die präzise Visualisierung meiner Ideen war gefragt. Es war wie eine Fremdsprache. Ich habe meine Vorstellungen quasi übersetzt, damit andere sie verstehen können. Und so machte ich es auch in der Kunst. Anfangs stellte alles realistisch dar und übergab damit gezielt Botschaften an den Betrachter. Später verschlüsselte ich diese Botschaften und arbeitete mit Symbolen und Analogien. Heute arbeite ich völlig gegenstandslos. Was ist denn das nun schon wieder?
Kunsttherapie als Weg
Nachdem ich Designaufträge nur noch als Dienstleistung wahrnahm und ich meine künstlerische Freiheit vermisste, suchte ich nach Möglichkeiten, anders gestalterisch tätig zu sein. Genauer gesagt, wirkte ich an der Lebensgestaltung von Ratsuchenden mit. Ich wand ich mich den Personen zu, die einen Teil ihres Lebens ändern wollten. Sehr schnell merkte ich, dass es nicht ausreicht, nur einen Teil zu ändern. Ich wollte im Bereich der Psychologie kompetenter werden und Neues lernen. Es bedeutete eine komplette Änderung meiner beruflichen Richtung. Das künstlerische Arbeiten war aber mein Lebenselexier. Die Lösung hieß Kunsttherapie, bei der ich beides miteinander verbinden konnte. 2005 ging es frisch ans Werk. Es folgten vier Jahre nebenberufliche Lehrzeit, die mit einem Institutsdiplom des IFKTP in Psychosozialer und Klinischer Kunsttherapie. abschlossen. Danach folgten Tätigkeiten in Psychiatrischen Einrichtungen, wo ich viele wertvolle Erfahrungen sammeln konnte. 2024 reichte ich meine Facharbeit an der Universität Sunderland ein und erwarb den Bachelor of Art Therapie. Es war genau der richtige Zeitpunkt für mich. Ich habe mich dafür entschieden, nur noch im beratenden Rahmen tätig zu sein. Mit dieser Entscheidung bin ich sehr glücklich, vielen Menschen helfen zu können. Da ich die strukturierte Arbeitsweise nicht lassen kann, bin ich als Systemischer Coach für einen Bildungsträger tätig. Gelernt ist gelernt.